Table de salon, Lacroix  - Louis XV Salontisch Table de salon, Lacroix  - Louis XV Salontisch

Table de salon, Lacroix - Louis XV Salontisch

Roger Vandercruse dit Lacroix (Meister 1755)
Frankreich, um 1755

Maße: 70cm x 42cm x 31cm

Eichen und Weichholzkorpus mit "en treillage" Dekor und feiner teils kolorierter Blumenmarketterie mit Vögeln in verschiedenen Edelhölzern

gestempelt: "R.LACROIX"

 

Der als Sohn flämischer Eltern in Paris geborene Roger Vandercruse (1727 - 1799), in die französische Sprache übersetzt Lacroix, erwarb 1755 das Meisterrecht. Der Ebenist hatte sein Atelier in der Rue du Faubourg-Saint-Antoine und war von 1768 bis 1770 Syndikus der Zunft. Über seine Schwestern war er mit den epochalen Kunsttischlern Jean Francois Oeben, dem er stilistisch besonders bei Kleinmöbeln nahesteht, und Simon Guillaume verschwägert, dazu über seine Frau mit Pierre Pioniez und Jean Marchand. Als Ebenist arbeitete Lacroix für den Duc d' Orléans und die Comtesse du Barry. Typisch für Lacroix sind feine Einlegearbeiten aus westindischen Hölzern und eine große Formvielfalt innerhalb des Oeuvres, in der Konstruktion sowie in der ornamentalen Gestaltung. Neben floralen Motiven und narrativen Szenen zieren seine Möbel vielfältige geometrische Muster, wie hier das als "en treillage" bekannte Gitterwerk.

 

Literatur:
Guillaume Janneau, Les ateliers parisiens d'ébénistes et de menusiers aux XVIIe et XVIIIe siècles, Paris 1975, S. 143f.
Pierre Kjellberg, Le Mobilier Français du XVIIIe Siècle,
Paris 1989, S. 749-766.
Alexandre Pradère, Les ébénistes français, de Louis XIV à la Révolution
, Paris 1989, S. 281-289.


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